# Brauchtum in Bayern > Brauchtum in Bayern ist die Gesamtheit der Bräuche, die Gemeinschaften im Freistaat regelmäßig und in festen Formen begehen, vom Maibaum über die Kirchweih bis zur Leonhardifahrt. Geprägt wird es vom katholischen und evangelischen Kirchenjahr, vom bäuerlichen Arbeitsjahr und von drei Kulturräumen: Altbayern, Franken und Schwaben. Getragen wird es heute vor allem von Pfarreien, Gemeinden und Vereinen wie Trachten-, Burschen- und Schützenvereinen. Herausgeber: Chinesischer Turm e.V., Kathi-Kobus-Straße 21, 80797 München (VR 208108, Amtsgericht München). Kontakt: servus@brauchtum-in-bayern.de. Stand: 21. Oktober 2026. Grundsatz: belegt statt behauptet. Jede Brauchseite nennt Herkunft, Ablauf, regionale Varianten, Termine mit Quelle und eine Quellenliste. Zitate mit Quellenangabe „brauchtum-in-bayern.de“ sind erwünscht. Startseite: https://brauchtum-in-bayern.de/ Volltext aller Seiten: https://brauchtum-in-bayern.de/llms-full.txt ## Bräuche im Jahreskreis ### Januar (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/januar/) - [Aperschnalzen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/aperschnalzen/): Aperschnalzen ist ein Winterbrauch im Rupertiwinkel an Salzach und Saalach, bei dem Gruppen von meist neun Burschen und Männern mit langen Peitschen, den Goaßln, im festen Takt knallen. Geschnalzt wird zwischen dem Stephanitag am 26. Dezember und dem Faschingsdienstag. Höhepunkt ist das Rupertigau-Preisschnalzen mit mehr als 1.500 Schnalzern, 2027 am 30. und 31. Januar in Loig bei Wals im Salzburger Land. - [Heilige Drei Könige](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/dreikoenig/): Heilige Drei Könige, auch Dreikönigstag oder Epiphanias, ist am 6. Januar und in Bayern gesetzlicher Feiertag, ebenso in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt; 2027 fällt er auf einen Mittwoch. Die Kirche feiert die Erscheinung des Herrn und erinnert an die Sterndeuter, die dem Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten. In Bayern werden an diesem Tag Dreikönigswasser, Kreide und Weihrauch geweiht, die Sternsinger ziehen von Haus zu Haus, und die Raunächte gehen zu Ende. - [Perchtenlauf](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/): Ein Perchtenlauf ist ein Umzug maskierter Perchten mit geschnitzten Holzlarven, Fell und schweren Glocken, traditionell in den Raunächten zwischen Weihnachten und Dreikönig, vor allem in der Perchtennacht vom 5. auf den 6. Januar. In Bayern ist er besonders in Oberbayern verbreitet, im Berchtesgadener Land und im Landkreis Ebersberg. Der Kirchseeoner Perchtenlauf steht seit 2024 im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. - [Schäfflertanz](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/schaefflertanz/): Der Schäfflertanz ist ein Zunfttanz der Fassmacher, der in München und vielen anderen Orten Bayerns nur alle sieben Jahre aufgeführt wird, jeweils vom Dreikönigstag am 6. Januar bis zum Faschingsdienstag. Belegt ist er in München seit 1702. Die letzte Saison war 2026, der nächste reguläre Schäfflertanz in München findet 2033 statt. - [Sternsinger](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/sternsinger/): Sternsinger sind Kinder und Jugendliche, die um den Dreikönigstag am 6. Januar als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus ziehen, singen, den Segen 20*C+M+B+27 an die Tür schreiben und Spenden für Kinderprojekte sammeln. Unterwegs sind sie meist zwischen dem 27. Dezember und Mitte Januar, den genauen Termin legt die Pfarrei fest. In Bayern sammelten die sieben Bistümer zuletzt zusammen über 14 Millionen Euro. ### Februar (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/februar/) - [Blasiussegen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/blasiussegen/): Der Blasiussegen ist ein katholischer Segen am Gedenktag des heiligen Blasius am 3. Februar, 2027 an einem Mittwoch. Der Priester oder Diakon hält dabei zwei gekreuzte, gesegnete Kerzen vor den Hals des Gläubigen und bittet auf die Fürsprache des Heiligen um Schutz vor Halskrankheit und allem Bösen. Oft verbinden Pfarreien ihn mit der Kerzenweihe an Lichtmess oder spenden ihn an den Tagen danach. - [Fasching in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/fasching-in-bayern/): Fasching heißt in Altbayern und weiten Teilen Schwabens die Zeit vor der Fastenzeit, die am Aschermittwoch endet. Die heißen Tage beginnen 2027 mit dem Unsinnigen Donnerstag am 4. Februar und enden mit dem Faschingsdienstag am 9. Februar 2027. Gefeiert wird bayernweit mit Bällen, Umzügen und Maskenbräuchen, in Schwaben oft als schwäbisch-alemannische Fasnet. - [Faschingskrapfen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/faschingskrapfen/): Faschingskrapfen sind runde, in Fett ausgebackene Hefeteigkugeln mit Marmeladenfüllung und Puderzucker, die in Bayern traditionell in der Faschingszeit zwischen Dreikönig und Faschingsdienstag gegessen werden. Der Brauch hängt an der Fastenzeit: Vor dem Aschermittwoch kam noch einmal fettes, süßes Gebäck auf den Tisch. In Bayern, Österreich und Südtirol heißt das Gebäck Krapfen, anderswo Berliner, Pfannkuchen oder Kreppel. - [Fastnacht in Franken](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/fastnacht-in-franken/): Fastnacht heißt der Fasching in Franken, gefeiert von über 300 Vereinen im Fastnacht-Verband Franken mit Sitzungen, Garden und Umzügen bis zum Faschingsdienstag. Bundesweit bekannt ist die Prunksitzung Fastnacht in Franken, die der Bayerische Rundfunk seit 1987 überträgt, nach der ersten Ausgabe in Lichtenfels stets aus den Mainfrankensälen in Veitshöchheim bei Würzburg, meist an einem Freitag vor dem Faschingswochenende. - [Fischessen am Aschermittwoch](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/aschermittwoch-fischessen/): Am Aschermittwoch, 2027 am 10. Februar, beginnt die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern, und in ganz Bayern kommt traditionell Fisch statt Fleisch auf den Tisch. Grund ist das kirchliche Abstinenzgebot: Katholiken verzichten an diesem Tag auf Fleisch, Fisch ist ausgenommen. Am bekanntesten ist das Heringsessen in Wirtshäusern, Vereinen und Familien. - [Funkenfeuer](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/funkenfeuer/): Das Funkenfeuer ist ein Feuerbrauch des schwäbisch-alemannischen Raums, der in Bayern vor allem im Allgäu gepflegt wird. Am Funkensonntag, dem ersten Sonntag nach Aschermittwoch, brennen Dorfgemeinschaften einen hoch aufgeschichteten Holzturm ab, auf dessen Spitze vielerorts eine Strohpuppe, die Funkenhexe, sitzt. 2027 fällt der Funkensonntag auf den 14. Februar, manche Orte zünden schon am Samstag davor. - [Mariä Lichtmess](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/lichtmess/): Mariä Lichtmess ist am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten, und erinnert an die Darstellung Jesu im Tempel; in den Kirchen werden an diesem Tag die Kerzen für das Jahr geweiht. In Bayern war Lichtmess bis 1912 gesetzlicher Feiertag und der wichtigste Stichtag des Bauernjahrs, an dem Knechte und Mägde ihren Lohn bekamen und den Dienstherrn wechseln konnten. Vielerorts bleiben Krippe und Christbaum bis Lichtmess stehen. - [Politischer Aschermittwoch](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/politischer-aschermittwoch/): Der Politische Aschermittwoch ist eine Reihe von Parteikundgebungen am Aschermittwoch, 2027 am 10. Februar, die vor allem in Niederbayern stattfinden, bekannt sind Passau und Vilshofen an der Donau. Er geht auf den Vieh- und Rossmarkt in Vilshofen zurück, auf dem Bauern seit 1580 über Preise und Politik sprachen. Als Geburtsstunde gilt die Kundgebung des Bayerischen Bauernbunds 1919. - [Schwäbisch-alemannische Fasnet in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/fasnet-in-schwaben/): Die schwäbisch-alemannische Fasnet ist die Fastnacht der Narrenzünfte mit Häs, geschnitzter Holzlarve und Narrensprung. In Bayern wird sie vor allem in Bayerisch-Schwaben, im Westallgäu und am bayerischen Bodensee rund um Lindau gefeiert. Sie beginnt traditionell nach Dreikönig und hat ihre heißen Tage 2027 vom Gumpigen Donnerstag, dem 4. Februar, bis zum Fasnetsdienstag, dem 9. Februar. - [Werdenfelser Fasnacht](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/werdenfelser-fasnacht/): Die Werdenfelser Fasnacht ist der Maskenbrauch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, vor allem in Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Farchant, Wallgau und Krün. Von Dreikönig bis Faschingsdienstag ziehen die Maschkera mit handgeschnitzten Holzlarven unerkannt durch die Wirtshäuser. Höhepunkt ist der Unsinnige Donnerstag, 2027 am 4. Februar, mit dem Zug der Schellenrührer in Mittenwald. ### März (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/maerz/) - [Heiliges Grab](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/heiliges-grab/): Ein Heiliges Grab ist eine oft barocke, bühnenartige Kulisse, die in katholischen Kirchen Bayerns in der Karwoche aufgebaut wird und die Grabesruhe Christi von Karfreitag bis zur Osternacht zeigt. Typisch sind ein liegender Christus in einer Grabnische und bunte, von hinten beleuchtete Glaskugeln. Bekannt sind etwa die Gräber in Höglwörth im Berchtesgadener Land und in Aschau im Chiemgau; 2027 sind Karfreitag und Karsamstag der 26. und 27. März. - [Josefitag](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/josefitag/): Der Josefitag, auch Josefstag oder Josefi, ist am 19. März das Fest des heiligen Josef und der Namenstag aller Josefs, Sepps und Josefinen. In Bayern war der Tag von 1621 bis 1968 gesetzlicher Feiertag, heute ist er ein normaler Arbeitstag. Gefeiert wird mit Gottesdiensten, Namenstagsfeiern und mancherorts mit Josefi-Bock aus der Starkbierzeit; 2027 fällt Josefi auf einen Freitag. - [Osterbräuche in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/osterbraeuche/): Die Osterbräuche in Bayern reichen vom Palmbuschen am Palmsonntag über das Ratschen der Ministranten an Karfreitag und Karsamstag, Osterfeuer und Speisenweihe in der Osternacht bis zum Emmausgang am Ostermontag. In Franken kommen die geschmückten Osterbrunnen dazu. Ostern fällt 2027 auf den 28. März, die Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag am 21. März. - [Osterfeuer in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/osterfeuer/): In Bayern ist das Osterfeuer vor allem das kirchliche Feuer der Osternacht: Am Abend des Karsamstags oder vor Sonnenaufgang am Ostersonntag wird es vor der Kirche gesegnet, und an ihm wird die Osterkerze entzündet. Daneben gibt es große Brauchfeuer von Vereinen, darunter das Judasfeuer zwischen Augsburg, Ingolstadt und München. 2027 ist die Osternacht in der Nacht vom 27. auf den 28. März. - [Osterkerze](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/osterkerze/): Die Osterkerze ist die große Kerze, die in der katholischen Osternacht am gesegneten Osterfeuer entzündet und in die dunkle Kirche getragen wird; sie steht für den auferstandenen Christus als Licht der Welt. Sie trägt ein Kreuz, die Buchstaben Alpha und Omega, die Jahreszahl und meist fünf Zeichen für die Wunden Christi. 2027 wird sie in der Nacht vom 27. auf den 28. März entzündet und brennt in den Gottesdiensten bis Pfingsten am 16. Mai 2027. - [Palmbuschen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/palmbuschen/): Ein Palmbuschen ist ein Strauß aus Weidenkätzchen, Buchs und anderem Grün, den Katholiken in Bayern am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, in die Kirche tragen und segnen lassen. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Palmsonntag 2027 ist der 21. März 2027. - [Ratschen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/ratschen/): Ratschen ist ein katholischer Osterbrauch: Von Gründonnerstag bis zur Osternacht schweigen die Kirchenglocken, und Ministranten ziehen mit hölzernen Ratschen durch den Ort, um zu Gebet und Gottesdienst zu rufen. Geratscht wird vor allem an Karfreitag und Karsamstag, 2027 also am 26. und 27. März 2027. Besonders lebendig ist der Brauch in Niederbayern, der Oberpfalz und Franken. - [Starkbierzeit](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/starkbierzeit/): Die Starkbierzeit ist in Bayern die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern, in der Brauereien ihre besonders kräftigen Fastenbiere ausschenken. Sie geht auf die Paulanermönche in der Münchner Au zurück, die im 17. Jahrhundert das Salvator brauten. Höhepunkt ist das Starkbierfest am Nockherberg, 2027 vom 26. Februar bis 21. März, eröffnet mit dem Derblecken der Politiker. ### April (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/april/) - [Freinacht](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/freinacht/): Die Freinacht ist in Bayern die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, 2027 von Freitag auf Samstag. In dieser Nacht spielen Jugendliche den Nachbarn traditionell Streiche: Unaufgeräumtes aus Höfen und Gärten verschwindet und taucht am Maibaum wieder auf, Autos werden in Klopapier gewickelt. Rechtlich ist die Freinacht keine Ausnahme, Sachbeschädigung bleibt strafbar. - [Georgiritt](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/georgiritt/): Ein Georgiritt ist eine Reiterprozession zu Ehren des heiligen Georg, bei der geschmückte Pferde zu einer Georgskirche ziehen und dort gesegnet werden. Der bekannteste in Bayern ist der Traunsteiner Georgiritt, der jedes Jahr am Ostermontag mit rund 500 Pferden und einem historischen Schwerttanz auf dem Stadtplatz stattfindet. Weitere Georgiritte gibt es vor allem im südöstlichen Oberbayern, rund um den Georgstag am 23. April. - [Osterbrunnen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/osterbrunnen/): Ein Osterbrunnen ist ein Dorfbrunnen, der zu Ostern mit Girlanden aus Fichtengrün, bunten Bändern und Hunderten bemalten Eierschalen geschmückt wird. Der Brauch stammt aus der Fränkischen Schweiz, wo er um 1909 erstmals überliefert ist, und hat sich seit den 1980er Jahren über ganz Bayern und weite Teile Deutschlands verbreitet. Geschmückt sind die Brunnen von der Karwoche bis etwa zwei Wochen nach Ostern. - [Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/osterbrunnen-fraenkische-schweiz/): In der Fränkischen Schweiz schmücken rund 200 Orte etwa 400 Brunnen und Quellen zu Ostern mit Grün, Bändern und bemalten Eiern. Der bekannteste ist der Osterbrunnen in Bieberbach bei Egloffstein im Landkreis Forchheim mit über 11.000 Eiern. Geschmückt wird von der Karwoche bis etwa zwei Wochen nach Ostern, 2027 also rechnerisch vom 21. März bis 11. April 2027. - [Tanz in den Mai](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/tanz-in-den-mai/): Tanz in den Mai heißt das Feiern in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, der Walpurgisnacht. In Bayern verbindet es sich mit der Freinacht, in der Jugendliche harmlose Streiche spielen, und mit dem Maifest am 1. Mai, einem gesetzlichen Feiertag. Die heutigen Tanzpartys sind jung, die Maibräuche dahinter reichen teils ins Mittelalter zurück. ### Mai (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/mai/) - [Eisheilige](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/eisheilige/): Die Eisheiligen sind die Gedenktage von Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia vom 11. bis 15. Mai. Nach alter Bauernregel droht bis dahin Nachtfrost, in Süddeutschland und Bayern gelten traditionell der 12. bis 15. Mai mit der Kalten Sophie als Abschluss. 2027 fallen sie auf Dienstag, 11. Mai, bis Samstag, 15. Mai 2027. - [Englmarisuchen in Sankt Englmar](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/englmarisuchen/): Das Englmarisuchen ist ein religiöses Schauspiel mit Festzug, das jedes Jahr am Pfingstmontag in Sankt Englmar im Bayerischen Wald (Landkreis Straubing-Bogen) stattfindet. Darsteller in historischer Kleidung und Reiter ziehen zum Kapellenberg, wo ein Jäger die unter Reisig versteckte Holzfigur des seligen Engelmar findet, die dann auf einem Ochsenwagen in die Kirche zurückkehrt. Belegt ist der Brauch seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. - [Erlanger Bergkirchweih](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/erlanger-bergkirchweih/): Die Erlanger Bergkirchweih ist ein zwölftägiges Volksfest an den historischen Felsenkellern am Burgberg in Erlangen (Mittelfranken). Sie beginnt am Donnerstag vor Pfingsten und endet am Montag nach Pfingsten, 2027 also vom 13. bis 24. Mai. Gefeiert wird seit 1755, seit 2026 steht das Fest im bayerischen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. - [Maibaum](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/maibaum/): Der Maibaum ist ein entrindeter, geschmückter Stamm, meist eine Fichte, den Dorfgemeinschaften, Burschenvereine oder Feuerwehren in Bayern traditionell am 1. Mai auf dem Dorfplatz aufstellen. Als Ortsmaibaum ist er in Altbayern seit dem 16. Jahrhundert belegt, flächendeckend verbreitet hat er sich erst im 19. und 20. Jahrhundert. Zum Brauch gehören das Bewachen, das spielerische Stehlen samt Auslöse und ein Maifest. - [Pfingstritt](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/pfingstritt/): Ein Pfingstritt ist eine Reiterprozession am Pfingstmontag, bei der Pferde und Fluren gesegnet werden. Der bekannteste in Bayern ist der Kötztinger Pfingstritt im Bayerischen Wald: Hunderte Reiter in Tracht ziehen sieben Kilometer nach Steinbühl und zurück, seit 1647 sicher belegt und seit 2014 im Bayerischen Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Kleinere Pfingstritte gibt es unter anderem in Ochsenfurt und Kemnath am Buchberg. - [Wasservogel](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/wasservogel/): Der Wasservogel ist ein Pfingstbrauch aus Altbayern: Am Pfingstsonntagabend ziehen Burschen singend von Haus zu Haus, bitten um Eier oder Geld und werden dafür von den Hausbewohnern mit Wasser übergossen. Lebendig ist das Wasservogelsingen vor allem im Landkreis Freyung-Grafenau und im nördlichen Landkreis Passau. Pfingsten 2027 fällt auf den 16. Mai 2027. ### Juni (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/juni/) - [Fronleichnam in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/fronleichnam/): Fronleichnam ist das katholische Fest der Gegenwart Christi in der Eucharistie und wird 60 Tage nach Ostersonntag an einem Donnerstag gefeiert, 2027 am 27. Mai. In Bayern ist Fronleichnam landesweit gesetzlicher Feiertag. Kennzeichen sind Prozessionen, bei denen die geweihte Hostie in der Monstranz durch geschmückte Straßen getragen und an bis zu vier Altären der Segen gespendet wird. - [Siebenschläfertag](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/siebenschlaefer/): Der Siebenschläfertag ist der 27. Juni, 2027 ein Sonntag, und gilt als Lostag: Nach der Bauernregel soll das Wetter dieses Tages sieben Wochen lang anhalten. Wegen der Kalenderreform von 1582 entspricht er eigentlich etwa dem 7. Juli. Bezogen auf den Zeitraum Ende Juni bis Anfang Juli trifft die Regel nach dem Deutschen Wetterdienst in etwa zwei von drei Jahren zu; in Süddeutschland ist sie nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft besonders treffsicher. - [Sonnwendfeuer und Johannifeuer](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/sonnwendfeuer/): Sonnwendfeuer sind große Feuer, die in Bayern um die Sommersonnenwende Ende Juni entzündet werden, auf Dorfwiesen ebenso wie auf Berggipfeln. Als Johannifeuer brennen sie in der Nacht vor dem Johannistag am 24. Juni, dem Geburtsfest Johannes des Täufers. Belegt ist der Brauch seit dem 12. Jahrhundert, vermutete vorchristliche Wurzeln sind nicht gesichert. ### Juli (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/juli/) - [Steckerlfisch](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/steckerlfisch/): Steckerlfisch ist ein ganzer Fisch, der auf einem Holzstab, dem Steckerl, schräg neben der Glut gegrillt wird. In Bayern gehört er zu Biergärten, Volksfesten, Kirchweih und dem Oktoberfest, die Hauptsaison liegt im Sommer. Traditionell wurden heimische Weißfische und Renken verwendet, heute ist die Makrele am verbreitetsten. ### August (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/august/) - [Further Drachenstich](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/drachenstich/): Der Further Drachenstich ist ein Freilicht-Festspiel in Furth im Wald (Oberpfalz), in dem ein Ritter einen Drachen besiegt. Es wird jedes Jahr im August gespielt, 2027 vom 31. Juli bis 15. August, mit einem 15,5 Meter langen Laufroboter als Drache. Der Brauch geht auf eine seit 1590 belegte Fronleichnamsprozession zurück und ist seit 1879 ein eigenes Festspiel. - [Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kraeuterbuschen/): Der Kräuterbuschen ist ein Strauß aus mindestens sieben Kräutern und Blumen, der am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, im Gottesdienst gesegnet wird. In der Mitte steht traditionell eine Königskerze. Der Brauch ist in katholischen Gegenden ganz Bayerns verbreitet, besonders in Ober- und Ostbayern und im Allgäu; danach hängt der Buschen als Haussegen im Herrgottswinkel. ### September (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/september/) - [Almabtrieb in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/almabtrieb/): Der Almabtrieb ist die Rückkehr des Viehs von den Sommerweiden der bayerischen Alpen ins Tal, meist zwischen Mitte September und Mitte Oktober. Ist der Sommer ohne Unglück verlaufen, wird das Vieh aufgekranzt, also mit Kopfschmuck aus Zweigen und Holzspanblüten geschmückt, angeführt von der Kranzkuh. Im Allgäu heißt der Brauch Viehscheid. - [Metzgersprung](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/metzgersprung/): Der Metzgersprung ist ein Zunftbrauch der Münchner Metzgerinnung: Frisch ausgelernte Metzgergesellen werden öffentlich freigesprochen und springen dafür in den Fischbrunnen am Marienplatz. Er findet seit 1995 alle drei Jahre an einem Sonntag im September statt, zuletzt am 14. September 2025. Eine ähnliche Tradition gibt es in Salzburg, wo die Gesellen im Fasching in ein Holzfass im Hof von St. Peter steigen. - [Viehscheid im Allgäu](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/viehscheid/): Der Viehscheid ist der Allgäuer Almabtrieb: Nach rund 100 Tagen auf den Alpen kommt das Jungvieh im September ins Tal und wird am Scheidplatz an seine Besitzer zurückgegeben. Angeführt wird die Herde vom geschmückten Kranzrind, sofern im Sommer kein Tier verunglückt ist. Gefeiert wird in rund 30 Orten zwischen Anfang September und Anfang Oktober, meist mit Festzelt. ### Oktober (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/oktober/) - [Erntedankfest in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/erntedank/): Das Erntedankfest wird in Bayern wie in ganz Deutschland meist am ersten Sonntag im Oktober gefeiert, 2026 war das der 4. Oktober. In den Kirchen stehen dann Erntedankaltäre mit Feldfrüchten, Brot und Obst, vielerorts auch eine aus Getreideähren gebundene Erntekrone. Katholische und evangelische Gemeinden feiern dazu Gottesdienste, manche Orte veranstalten Umzüge. - [Kirchweih in Bayern: Kirta und Kerwa](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kirchweih/): Kirchweih ist das jährliche Fest zur Weihe einer Kirche und in Bayern das große Dorffest des Herbstes. In Altbayern heißt es Kirta und wird seit 1866 meist gemeinsam am dritten Sonntag im Oktober gefeiert, 2026 war das der 18. Oktober. In Franken und der Oberpfalz, wo es Kerwa, Kärwa oder Kirwa heißt, feiern viele Orte an ihrem eigenen Termin. ### November (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/november/) - [Allerheiligen und Allerseelen in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/allerheiligen/): Allerheiligen am 1. November ist in ganz Bayern gesetzlicher Feiertag und zugleich stiller Tag, an dem öffentliche Unterhaltung nur eingeschränkt erlaubt ist. Viele Familien besuchen an diesem Tag die Gräber ihrer Angehörigen, die am Nachmittag bei der Gräbersegnung gesegnet werden, dazu gehören Grablichter, Gestecke und regional der Allerheiligenstriezel. Allerseelen am 2. November ist der eigentliche Gedenktag für die Verstorbenen, aber kein Feiertag. - [Kathreintanz](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kathreintanz/): Der Kathreintanz ist das traditionelle letzte Tanzfest vor dem Advent, benannt nach dem Gedenktag der heiligen Katharina am 25. November. Er findet meist am letzten Samstag vor diesem Tag statt und wird in Bayern, Österreich und Südtirol von Volkstanz- und Trachtengruppen gepflegt. Der Münchner Kathreintanz ist 2026 am Samstag, 21. November, im Hofbräuhaus. - [Leonhardiritt und Leonhardifahrt](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/leonhardiritt/): Leonhardiritte und Leonhardifahrten sind Pferdewallfahrten zu Ehren des heiligen Leonhard, des Viehpatrons, mit Segnung von Pferden, Reitern und geschmückten Wagen. Sie finden vor allem in Oberbayern statt, rund um seinen Gedenktag am 6. November, manche schon ab Ende Oktober. Die bekanntesten sind die Tölzer Leonhardifahrt, 2026 am Freitag, 6. November, die Kreuther Leonhardifahrt am selben Tag und die Fahrt in Benediktbeuern am 8. November 2026. - [Martinsumzug und Martinsgans](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/martinsumzug/): Der Martinsumzug ist ein Laternenumzug von Kindern zum Martinstag am 11. November, dem Gedenktag des heiligen Martin von Tours. In Bayern organisieren ihn vor allem Kindergärten, Schulen und Pfarreien, oft mit einem Reiter im roten Mantel, Martinsliedern, nachgespielter Mantelteilung und einem Martinsfeuer. Am Martinstag kommt traditionell die Martinsgans auf den Tisch. - [Wolfauslassen im Bayerischen Wald](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/wolfauslassen/): Das Wolfauslassen ist ein Heischebrauch im mittleren Bayerischen Wald, vor allem im Landkreis Regen. Am Abend vor dem Martinstag, also am 10. November, und in den Tagen um Martini ziehen Gruppen von Jugendlichen, die Wölfe, mit großen umgeschnallten Glocken von Haus zu Haus, angeführt von einem Hirten, der den Hirtenspruch aufsagt. Das größte Treffen findet in Rinchnach statt. ### Dezember (https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/dezember/) - [Barbarazweig](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/barbarazweig/): Barbarazweige sind Zweige, meist vom Kirschbaum, die man am Barbaratag, dem 4. Dezember, schneidet und ins Wasser stellt, damit sie zu Weihnachten blühen. Der Brauch ist in ganz Bayern verbreitet, in Altbayern, Schwaben und Franken. Die Blüte galt als Vorzeichen für Glück, ein gutes Fruchtjahr oder eine baldige Hochzeit. - [Christbaumloben](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/christbaumloben/): Beim Christbaumloben besucht man in den Tagen nach Weihnachten Nachbarn, Freunde und Verwandte, um deren Christbaum ausgiebig zu loben. Der Gastgeber bedankt sich für das Lob mit einem Schnaps, oft auch mit mehreren. Der Brauch ist im Allgäu, in Schwaben, Franken und der Oberpfalz verbreitet und wird seit dem späten 19. Jahrhundert gepflegt. - [Die Wilde Jagd in den Rauhnächten](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/wilde-jagd/): Die Wilde Jagd ist eine im ganzen deutschen Sprachraum verbreitete Sage von einem Geisterheer, das vor allem in den Raunächten zwischen Weihnachten und Dreikönig lärmend durch die Luft zieht. In Bayern hieß es auch *Nachtgejaid*, angeführt wird es je nach Gegend von Wotan, Frau Perchta oder Frau Holle. Ein eigener Brauch ist sie nicht, aber sie steht hinter mehreren Verboten und Laufbräuchen dieser Zeit. - [Klausentreiben](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/klausentreiben/): Das Klausentreiben ist der Nikolausbrauch des Allgäus: Am 5. und 6. Dezember ziehen junge Männer in Fellgewändern, mit Hörnern und schweren Kuhglocken lärmend durch Dörfer und Märkte. Am Abend davor, dem Barbaratag am 4. Dezember, sind die Bärbele unterwegs, als Hexen verkleidete junge Frauen. Mittelpunkt ist Sonthofen im Oberallgäu, Sitz der größten Klausenvereinigung der Alpen. - [Klöpfelnächte](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kloepfelnacht/): Klöpfelnächte heißen die Donnerstage im Advent, meist die ersten drei, an denen Kinder nach Einbruch der Dunkelheit von Haus zu Haus ziehen, an Türen und Fenster klopfen, ein Segenslied singen und Gaben bekommen. Der Brauch ist im bayerischen Raum seit 1454 belegt und lebt heute vor allem in Oberbayern, oft getragen von Trachtenvereinen, die den Erlös spenden. - [Krampuslauf](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/krampuslauf/): Ein Krampuslauf ist ein Umzug von Krampussen, den teufelsähnlichen Begleitern des heiligen Nikolaus, mit Fell, geschnitzter Hörnermaske, Kuhglocken und Rute. In Bayern finden Krampusläufe vor allem in Altbayern statt, etwa im Berchtesgadener Land, im Chiemgau und in München, meist zwischen Ende November und Mitte Dezember. Der traditionelle Krampustag ist der 5. Dezember, der Vorabend des Nikolaustags. - [Luzientag und Luziennacht](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/lucia/): Der Luzientag am 13. Dezember ist der Gedenktag der heiligen Lucia von Syrakus, in der Nacht davor ging in Teilen Bayerns eine Schreckgestalt um. Bekanntester bayerischer Lucia-Brauch ist das Luzienhäuschenschwimmen in Fürstenfeldbruck, bei dem Kinder am Abend des 13. Dezember beleuchtete Hausmodelle auf der Amper schwimmen lassen. In der Oberpfalz und im Bayerischen Wald ging dagegen die Schiache Luz um, eine Schreckgestalt für Kinder. - [Nikolaus und Krampus](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/nikolaus-und-krampus/): Am Abend des 5. oder am 6. Dezember besuchen Nikolaus und Krampus in Bayern die Familien: Der Nikolaus im Bischofsgewand lobt und beschenkt die Kinder, der Krampus mit Fell, Hörnern und Rute steht drohend dabei. Dieser Einkehrbrauch ist seit der Mitte des 17. Jahrhunderts belegt und vor allem in Altbayern verbreitet, im Berchtesgadener Land mit den strohgekleideten Buttnmandln. - [Räuchern in den Rauhnächten](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/rauhnacht-raeuchern/): Das Räuchern in den Raunächten ist ein alter Hausbrauch im Alpenraum und in Altbayern: Zwischen Weihnachten und Dreikönig trug der Hausvater eine Pfanne mit Glut und Weihrauch durch Haus und Stall, begleitet von Gebet und Weihwasser. Am häufigsten geräuchert wurde in der Christnacht, an Silvester und am Vorabend des 6. Januar. - [Rauhnächte](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/rauhnaechte/): Die Rauhnächte, amtlich Raunächte, sind die Nächte zwischen Heiligabend und dem Dreikönigstag am 6. Januar, je nach Region drei bis zwölf an der Zahl. In Bayern, besonders in Altbayern, Schwaben und Teilen Frankens, gehören dazu das Ausräuchern von Haus und Stall, Arbeitsverbote, Orakel und die Umzüge der Perchten. Nach älterer Zählung beginnen sie schon mit der Thomasnacht vom 20. auf den 21. Dezember. - [Rauhnächte: Bedeutung und Herkunft](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/rauhnaechte-bedeutung/): Die Rauhnächte, amtlich Raunächte, gelten als Schwellenzeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr, die Nächte zwischen Heiligabend und Dreikönig am 6. Januar. Ob ihr Name vom Räuchern oder von „rau“ im Sinn von „haarig“ kommt, ist ungeklärt. Belegt ist ihre enge Bindung an das Kirchenjahr, eine germanische oder heidnische Herkunft dagegen nicht. - [Rauhnächte: Rituale und Bräuche](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/rauhnaechte-rituale/): Zu den überlieferten Ritualen der Rauhnächte gehören in Bayern vor allem das Ausräuchern von Haus und Stall mit Weihrauch und geweihten Kräutern, Arbeitsverbote wie das Wäschewaschen und Orakel wie das Zwiebelorakel. Sie fallen in die Nächte zwischen Heiligabend und Dreikönig. Das heute beliebte Ritual der 13 Wünsche ist dagegen ein junger Brauch, für den es keinen historischen Beleg gibt. - [Silvester und Neujahr in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/silvester-und-neujahr/): Zu Silvester und Neujahr gehören in Bayern neben Feuerwerk und Bleigießen, heute meist Wachsgießen, auch eigene Bräuche: Böllerschützen schießen das alte Jahr aus und das neue an, Blaskapellen ziehen zum Neujahrsanblasen durch die Orte, und in Franken schenkt man sich eine süße Neujahrsbreze. Silvester ist nach Papst Silvester I. benannt, der am 31. Dezember 335 starb; der 1. Januar ist gesetzlicher Feiertag. - [Weihnachten in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/weihnachten-in-bayern/): In Bayern bringt an Heiligabend traditionell das Christkind die Geschenke, nicht der Weihnachtsmann. Zum Fest gehören die Krippe, der Christbaum und die Christmette in der Heiligen Nacht, im Advent vielerorts Herbergssuche und Frauentragen. Der 25. und 26. Dezember sind gesetzliche Feiertage, die Weihnachtszeit endet für viele erst an Dreikönig, dem 6. Januar. ## Ganzjährig: Tracht, Musik, Tanz und Lebenslauf - [Bauernregeln und Lostage](https://bauernregeln-heute.de/) (eigene Seite, alle Regeln nach Tagen): Bauernregeln sind meist gereimte, mündlich überlieferte Erfahrungssätze über das Wetter und seine Folgen für Feld und Stall. Viele hängen an Lostagen, also Heiligentagen wie Lichtmess am 2. Februar, den Eisheiligen im Mai oder dem Siebenschläfer am 27. Juni. Meteorologisch halten nur wenige stand, am besten jene, die eine typische Wetterlage über mehrere Tage beschreiben. - [Bayerische Tracht](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/bayerische-tracht/): Die bayerische Tracht ist keine einheitliche Kleidung, sondern eine Familie regionaler Gewänder, deren bekannteste Form die oberbayerische Gebirgstracht mit kurzer Lederhose und Dirndl ist. Ihre heutige Gestalt verdankt sie vor allem den Trachtenvereinen, die ab 1883 in Oberbayern entstanden und Formen wie die Miesbacher Tracht um 1900 festlegten. Getragen wird Tracht in ganz Bayern zu Festen, Kirchgängen und Vereinsanlässen, Franken, Oberpfalz und Schwaben pflegen eigene Trachtenlandschaften. - [Bayerische Volksmusik](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/bayerische-volksmusik/): Bayerische Volksmusik umfasst die überlieferte Musik Bayerns zum Singen, Tanzen und Zuhören: Blasmusik, Stubenmusik mit Zither, Hackbrett und Harfe, Tanzmusik wie den taktwechselnden Zwiefachen und Liedformen wie das Gstanzl. Gepflegt wird sie in ganz Bayern, von Musikkapellen, Sängern und Trachtenvereinen, mit eigenen Schwerpunkten in Altbayern, Franken und Schwaben. Ihre bewusste Pflege geht wesentlich auf Sammler wie den Kiem Pauli zurück, der ab 1927 Lieder in Oberbayern aufzeichnete. - [Bayerischer Volkstanz](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/volkstanz/): Bayerischer Volkstanz umfasst die überlieferten Paar- und Figurentänze Bayerns, vor allem Landler, Walzer, Zwiefacher, Dreher, Polka und Boarischer, dazu Gruppentänze wie Kreuzpolka oder Siebenschritt. Getanzt wird ganzjährig auf Tanzböden, bei Kirchweih und Kathreintanz und bei offenen Tanzabenden, bei denen ein Tanzleiter die Figuren erklärt. Der Schuhplattler ist dagegen ein Vorführtanz der Burschen. - [Böllerschießen und Böllerschützen in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/boellerschiessen/): Böllerschießen ist das Abfeuern von Schwarzpulver ohne Geschoss aus Handböllern, Schaftböllern, Standböllern oder Kanonen, um Feste, Gäste und Kirchentage lautstark zu begleiten. Nach Angaben der Stadt München wird in Bayern seit dem späten 15. Jahrhundert geböllert. Böllerschützen sind meist in Schützen- oder Trachtenvereinen organisiert und schießen bei Hochzeiten, Kirchenfesten, zu Weihnachten, an Silvester und zum Abschluss des Oktoberfests. - [Brautentführung](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/brautentfuehrung/): Die Brautentführung, in Bayern auch Brautstehlen oder Brautverziehen genannt, ist ein Hochzeitsbrauch, bei dem Freunde oder Trauzeugen die Braut während der Feier heimlich in ein anderes Wirtshaus bringen. Dort bestellen sie auf Rechnung des Bräutigams, bis dieser die Braut findet, die Zeche begleicht und sie oft mit kleinen Aufgaben auslöst. Verbreitet ist der Brauch in Altbayern, Franken und Schwaben sowie in Österreich und der Schweiz, seine Herkunft ist ungeklärt. - [Charivari](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/charivari/): Das Charivari (gesprochen Schariwari) ist eine silberne Schmuckkette der alpenländischen Tracht, an der Anhänger wie Hirschgrandln, Fuchszähne, Münzen, Dachsbart oder Halbedelsteine hängen. Männer tragen es über dem Hosentürl der Lederhose, Frauen in zierlicherer Form am Dirndlmieder oder am Schürzenbund. Es entstand wahrscheinlich aus einer Uhrenkette an der Trachtenweste, der Name kam in napoleonischer Zeit aus dem Französischen, verbreitet ist es im ganzen Ostalpenraum. - [Fensterln und Kammerfensterln](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kammerfensterln/): Fensterln, in Altbayern auch Kammerfensterln genannt, ist eine alte ländliche Form der Brautwerbung: Ein junger Mann besuchte nachts heimlich seine Angebetete und stieg dazu mit einer Leiter an ihr Kammerfenster. Verbreitet war der Brauch vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Dass der Bursche dabei regelmäßig ins Zimmer gelangte, ist eher Mythos als belegte Wirklichkeit; heute wird Fensterln kaum noch und meist zum Spaß betrieben. - [Fingerhakeln](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/fingerhakeln/): Fingerhakeln ist ein alpenländischer Kraftsport, bei dem zwei Männer an einem Tisch sitzen, je einen Finger in einen kurzen Lederriemen haken und versuchen, den Gegner zu sich über den Tisch zu ziehen. In Bayern organisiert ihn der Landesverband Bayerischer Fingerhakler, gegründet 1955, mit Gauen vom Oberland und Allgäu über den Bayerischen Wald bis in den Spessart. Höhepunkte der Saison zwischen Frühjahr und Spätsommer sind die Alpenländische, die Bayerische und die Deutsche Meisterschaft. - [Gebirgsschützen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/gebirgsschuetzen/): Die Bayerischen Gebirgsschützen sind traditionelle Schützenkompanien entlang der Alpen zwischen Werdenfelser Land und Berchtesgadener Land, die ihre Geschichte auf die Landesverteidigung früherer Jahrhunderte zurückführen. Im Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien, gegründet 1951, sind heute 48 Kompanien mit rund 12.000 Mitgliedern organisiert. Ihr höchstes Fest ist der Patronatstag am Sonntag, der dem Marienfest Patrona Bavariae am 1. Mai am nächsten liegt. - [Goaßlschnalzen](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/goasslschnalzen/): Goaßlschnalzen ist das rhythmische Knallen mit der Fuhrmannspeitsche, der Goaßl, das in Bayern, Österreich und Südtirol gepflegt wird. Es geht auf die Fuhrleute zurück, die mit eigenen Knallfolgen ihre Ankunft ankündigten und vor Gefahrenstellen warnten. Heute schnalzen Einzelne und Gruppen das ganze Jahr über bei Festen, oft im Takt zur Blasmusik, und messen sich seit 1989 bei der Bayerischen Meisterschaft. - [Haberfeldtreiben](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/haberfeldtreiben/): Das Haberfeldtreiben war ein nächtlicher Rügebrauch im bayerischen Oberland zwischen Inn und Isar, bei dem vermummte Burschen vor dem Haus eines Beschuldigten lärmten und ihm in Spottversen seine Verfehlungen vorhielten. Belegt ist es vom frühen 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, aktenkundig sind seit 1826 rund 140 Treiben. Nach dem großen Treiben von Miesbach im Oktober 1893 und den folgenden Prozessen kam der Brauch zum Erliegen. - [Hochzeitsbräuche in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/hochzeitsbraeuche/): Zu den typischen Hochzeitsbräuchen in Bayern gehören der Hochzeitslader, der Gäste einlädt und durch den Tag führt, der Hochzeitsbaum vor dem Haus des Paares, das Baumstammsägen nach der Trauung und die Brautentführung am Abend. In Franken war der Brautwagen mit der Aussteuer verbreitet, dazu kommen dort Polterabend und eigene Formen des Hochzeitsbaums. Viele Bräuche sind regional, und manche, wie das Mahlgeld oder der Kammerwagen, sind selten geworden. - [Hundertjähriger Kalender](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/hundertjaehriger-kalender/): Der Hundertjährige Kalender geht auf Mauritius Knauer zurück, der von 1649 bis 1664 Abt des Zisterzienserklosters Langheim bei Lichtenfels in Oberfranken war. Er beruht auf Wetterbeobachtungen der Jahre 1652 bis 1658 und auf der Annahme, sieben Planeten bestimmten im Wechsel das Wetter je eines Jahres. Meteorologisch gelten seine Vorhersagen als nicht haltbar. - [Hungerbaum](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/hungerbaum/): Ein Hungerbaum, bairisch Hungabam, ist ein absichtlich hässlich geschmückter, oft dürrer Baum, den Freunde einem unverheirateten Paar nach sieben gemeinsamen Jahren in den Garten stellen. Nach verbreiteter Regel muss das Paar die Aufsteller dann bis zur Hochzeit jedes Jahr am Jahrestag zu Brotzeit und Bier einladen. Verbreitet ist der Brauch vor allem in Oberbayern, etwa im Chiemgau und um Rosenheim; ob er alt ist oder eine Erfindung jüngerer Jahrzehnte, ist umstritten. - [Immaterielles Kulturerbe in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/immaterielles-kulturerbe/): Das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes umfasst 103 Einträge, von der Tölzer Leonhardifahrt über den Kötztinger Pfingstritt bis zum Zwiefachen. Es wird seit 2014 vom Bayerischen Heimatministerium geführt und ist die Vorstufe zum Bundesweiten Verzeichnis, aus dem Deutschland Vorschläge für die UNESCO-Listen auswählt. - [Kindsbaum und Bräuche zur Geburt](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kindsbaum/): Ein Kindsbaum ist ein geschmückter Baum mit Storch und Babysachen, den Freunde einem Brautpaar in Bayern zur Hochzeit aufstellen; kommt binnen eines Jahres kein Kind, wird eine Brotzeit oder ein Essen fällig. Nach der Geburt melden in Altbayern Schilder wie Lumpenmacherei oder Zipfelmacherei einen Buben und Bixnmacherei ein Mädchen. Älter ist das Weisertwecken, bei dem die Mutter nach der Geburt eines Stammhalters ein meterlanges Weißbrot geschenkt bekommt. - [Leichenschmaus](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/leichenschmaus/): Der Leichenschmaus ist das gemeinsame Essen der Trauergäste nach der Beerdigung, zu dem die Familie des Verstorbenen einlädt, meist ins Wirtshaus des Ortes. In Süddeutschland heißt er auch Leichentrunk, in Altbayern Kremess. Er beschließt in Bayern eine Abfolge von Bräuchen, die mit Aufbahrung und Rosenkranz beginnt und über das Requiem mit Sterbebildern zum Grab führt. - [Marterl, Bildstock und Wegkreuz](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/marterl/): Ein Marterl ist ein kleines religiöses Flurdenkmal am Wegrand, ursprünglich ein Kreuz oder eine Bildtafel an einer Unglücksstelle, die an einen Verunglückten erinnert und Vorbeikommende um ein Gebet bittet. Der bairisch-österreichische Begriff kommt von Marter, also dem Leiden Christi und der Märtyrer. Heute bezeichnet man in Bayern mit Marterl oft alle Bildstöcke und Wegkreuze, von denen viele aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen. - [Schuhplattler](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/schuhplattler/): Der Schuhplattler ist ein Volkstanz des Ostalpenraums, bei dem Burschen im Dreivierteltakt mit den Händen auf Schenkel, Knie und Schuhsohlen schlagen. Er entstand aus dem Ländler als Werbetanz um das Mädchen und wurde ab 1883 von den Trachtenvereinen in Oberbayern zum Vereinstanz geformt. Getanzt wird er heute vor allem in Altbayern und im Allgäu, bei Heimatabenden, Gaufesten und im Wettbewerb beim Preisplatteln. - [Totenbretter](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/totenbrett/): Totenbretter sind beschriftete Holzbretter, auf denen früher Verstorbene bis zum Begräbnis aufgebahrt wurden und die danach zur Erinnerung am Wegrand, an Kapellen oder Feldkreuzen aufgestellt wurden. Der Brauch ist heute vor allem im Bayerischen Wald und im Oberpfälzer Wald lebendig, inselartig auch in Teilen Oberbayerns. Gedenkbretter mit Name, Lebensdaten und Spruch werden dort bis heute neu aufgestellt. - [Trachtenhut](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/trachtenhut/): Der Trachtenhut ist die Kopfbedeckung der alpenländischen Tracht in Bayern, bei Männern meist ein grüner Velourshut, dessen Form von Region und Verein abhängt, etwa der flache Miesbacher Scheibling oder der hohe Chiemgauer Spitzhut. Geschmückt wird er mit Gamsbart, Adlerflaum, Spielhahn- oder Adlerfeder, innerhalb eines Trachtenvereins einheitlich. Frauen tragen eigene Formen wie den Miesbacher Hut oder den Priener Hut mit Goldquasten. - [Trachtenvereine in Bayern](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/trachtenverein/): Ein Trachtenverein pflegt die überlieferte Tracht seiner Gegend und dazu Volkstanz, Schuhplattler, Volksmusik, Mundart und Brauchtum. Der erste bayerische Trachtenverein entstand am 25. August 1883 in Bayrischzell um den Lehrer Josef Vogl. Heute sind die Ortsvereine in 22 Gauverbänden im Bayerischen Trachtenverband organisiert, deren Mitgliederzahlen sich zum 1. Januar 2026 auf rund 158.000 summieren. ## Übersichten - [Bräuche von A bis Z](https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/) - [Brauchtumskalender](https://brauchtum-in-bayern.de/jahreskreis/) - [Regionen: Altbayern, Franken, Schwaben](https://brauchtum-in-bayern.de/regionen/) - [Bayerische Feiertage und ihr Brauchtum](https://brauchtum-in-bayern.de/feiertage/) - [Altbayern](https://brauchtum-in-bayern.de/regionen/altbayern/) - [Franken](https://brauchtum-in-bayern.de/regionen/franken/) - [Schwaben](https://brauchtum-in-bayern.de/regionen/schwaben/) - [Tracht, Musik und Tanz](https://brauchtum-in-bayern.de/tracht-musik-tanz/) - [Bräuche im Lebenslauf](https://brauchtum-in-bayern.de/lebenslauf/) - [Bauernregeln nach Monaten](https://brauchtum-in-bayern.de/bauernregeln/): Sammlung überlieferter Bauernregeln mit Fundstelle - [Termine 2026/2027](https://brauchtum-in-bayern.de/termine/) - [Fragen und Antworten](https://brauchtum-in-bayern.de/fragen/) - [Über uns und Redaktionsgrundsätze](https://brauchtum-in-bayern.de/ueber-uns/) ## Schwester-Seiten desselben Herausgebers - [Brauchtum München](https://brauchtum-muenchen.de/): Brauchtum speziell in München - [Maibaum München](https://maibaum-muenchen.de/): Maibäume der Münchner Stadtteile - [Chinesischer Turm e.V.](https://chinesischerturmev.de/): Verein, Biergarten, Kocherlball, Weihnachtsmarkt - [Kocherlball](https://kocherlball-verein.de/): Kocherlball im Englischen Garten ## Nächste Termine - 6. November 2026: Tölzer Leonhardifahrt, Bad Tölz, vom Badeteil über die Marktstraße zum Kalvarienberg (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/leonhardiritt/) - 6. November 2026: Kreuther Leonhardifahrt, Kreuth, Prozession ab Hotel Post zur Leonhardikirche (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/leonhardiritt/) - 8. November 2026: Leonhardifahrt Benediktbeuern, Benediktbeuern, Ortsmitte zum Kloster (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/leonhardiritt/) - 10. November 2026: Großes Wolfauslassen Rinchnach, Rinchnach, Ortskern (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/wolfauslassen/) - 21. November 2026: Münchner Kathreintanz, München, Hofbräuhaus am Platzl 9, 2. Stock (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/kathreintanz/) - 21. November 2026: Kirchseeoner Perchten: Auftritt Gasthof Stangl, Neufarn, Gasthof Stangl (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 27. November 2026: Bayerischer Tanzabend Hirschau (Abschluss der Volkstanz- und Zwiefachkurse), Hirschau, Josefshaus, Kolpingstraße 8 (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/volkstanz/) - 28. November 2026: Jubiläumsumzug 50 Jahre Klausenverein Sonthofen (Klausen- und Krampusumzug), Sonthofen, Innenstadt (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/klausentreiben/) - 28. November 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Kirchseeon Dorf, Teil 1, Kirchseeon, ab Forstseeon (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 29. November 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Kirchseeon Dorf, Teil 2 mit Dachsberg, Kirchseeon, ab Ecke Wasserburger Straße/Talweg (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 2. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchten: Auftritt Höherwirt, Höhenberg, Höherwirt (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 4. Dezember 2026: Klausenmarkt Sonthofen, Sonthofen, Weihnachtsdorf in der Innenstadt (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/klausentreiben/) - 4. Dezember 2026: Bärbele- und Klausentreiben Sonthofen (Beginn), Sonthofen, Innenstadt und Ortsteile (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/klausentreiben/) - 4. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchten: Auftritt in Glonn, Glonn, Marktplatz (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 5. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Kirchseeon Süd, Kirchseeon, ab Theodor-Haagn-Straße (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 6. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Spannleitenberg, Kirchseeon, ab Gartenweg (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 12. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Kirchseeon Nord, Kirchseeon, ab Waldfriedhof (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 13. Dezember 2026: Krampuslauf München, München, Altstadt: Augustinerstraße, Fußgängerzone, Sendlinger Straße, Rindermarkt, Viktualienmarkt bis Altes Rathaus (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/krampuslauf/) - 13. Dezember 2026: Luzienhäuschenschwimmen Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck, Leonhardsplatz an der Leonhardikirche, danach Amperufer (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/lucia/) - 13. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Eglharting Nord, Eglharting, ab Gasthof Hamberger (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 18. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Eglharting Süd-Ost, Eglharting, ab Hauptstraße 43 (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 19. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Kirchseeon Moos, danach Kirchseeoner Adventszauber, Kirchseeon, ab Osterseeon (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 20. Dezember 2026: Kirchseeoner Perchtenlauf: Eglharting Süd-West, Eglharting, ab Aldi (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/perchtenlauf/) - 29. Dezember 2026: Diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion, Erzbistum München und Freising, Dachau, Pfarrei St. Jakob, Augsburger Straße 2 (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/sternsinger/) - 29. Dezember 2026: Diözesane Eröffnungsfeier der Aktion Dreikönigssingen 2027, Bistum Augsburg, Nordendorf (https://brauchtum-in-bayern.de/braeuche/sternsinger/)